Rheuma ist eine Krankheit, die viele Gesichter hat. Dies kommt nicht von ungefähr, denn unter diesen Oberbegriff fallen ungefähr 400 Erkrankungen, die den Bewegungsapparat betreffen. Hiervon sind also die Knochen, Sehnen, Muskulatur, Gelenkkapseln und die Gelenke betroffen.

 

Arthrose und Gicht

Dies sind wohl zwei der bekanntesten Formen von Rheuma, wobei es noch die Arthritis gibt. Genau die Arthritis ist gleichzeitig die häufigste Form von Rheuma. Da hier die Zerstörung der Gelenke droht, sollten die Betroffenen so schnell wie möglich zum Arzt gehen. Doch dafür müssen die Betroffenen erst einmal wissen, wie sich Rheuma bemerkbar macht, damit der Arzt hier nicht lange nach einer Diagnose suchen muss. Ein fast sicheres Zeichen für diese Erkrankung sind schmerzende Gelenke, wobei zuerst davon die Hände betroffen sind. Zusätzlich fühlen sich Betroffene morgens nach dem Aufwachen irgendwie steif. Treffen kann dieser Krankheit nicht nur ältere Menschen, sondern noch junge Menschen. Die ersten Anzeichen können bei Rheuma schon mit ca. 30 Jahren auftreten. Doch viele Menschen wissen nicht genau, um was es sich bei Rheuma überhaupt handelt. Bei dieser Krankheit werden Entzündungen hervorgerufen, wobei selbst Kinder unter diesen Beschwerden leiden können. Bisher haben Ärzte mehr als 100 unterschiedliche Erkrankungen erfasst, wobei der Begriff aus dem Griechischen kommt. Frei übersetzt bedeutet Rheuma ziehender und reißender Schmerz. Genau das sind rheumatische Erkranken dann auch wirklich. Somit ein passender Ausdruck für diese Erkrankung. So ist auch Rheuma nur ein Sammelbegriff, worunter dann verschiedene Formen der Erkrankung fallen. Hierzu gehört zum Beispiel die Fibromyalgie, die auch als Weichteilhreuma bezeichnet wird. Zusätzlich ist diese noch die am häufigsten auftretende Form von Rheuma. Hierbei werden nicht nur sogenannte harte Strukturen, wie Gelenke, Knorpel und Knochen, vielmehr können auch weiches Gewebe befallen werden. Zu diesem weichen Gewebe gehören dann Sehnen, Bänder oder auch Muskeln. So zählen auch die Gicht, Lupus Erythematodes oder die Gicht ebenfalls zu den Formen von rheumatischen Erkrankungen. Doch eines ist auffällig, denn drei Viertel der Frauen sind von dieser Erkrankung betroffen. Warum dies so ist, darüber sind sich die Mediziner bisher nicht im Klaren.

Warum entsteht Rheuma?

Der Hintergrund bei einer rheumatischen Arthritis ist, das die Abwehr im Körper das eigene Gewebe angreift und diese mit, der Zeit zerstört. Davon sind meistens die Gelenke betroffen. Das Alter spielt hierbei keine Rolle, doch die ersten Symptome können schon einige Hinweise auf die Erkrankung geben. Gerade die Morgensteifheit ist ein Symptom dafür, die allerdings nur ungefähr 15 Minuten anhält. Nach einer gewissen Zeit werden dann nicht nur die Gelenke in der Hand betroffen sind, sondern noch weitere Gelenke angegriffen werden. Diese Gelenke verformen sich und werden dadurch immer weniger beweglich. Dabei werden die Schmerzen chronisch und es sind sogar Fieberschübe möglich. In einigen Fällen können mit fortscheidender Erkrankung sogar Organe in Mitleidenschaft gezogen werden. In den ersten Monaten schreitet das Rheuma schnell voran, wodurch die Früherkennung so wichtig ist. Denn Gelenke die zerstört sind, können nicht mehr repariert werden. Daher sollte beim ersten Verdacht sofort ein Arzt für Rheumatologie aufgesucht werden. Ein weiteres Anzeichen für eine rheumatoide Arthritis sind erhöhte Entzündungswerte, die über eine Blutentnahme festgestellt werden können. Ebenso kann anhand einer Röntgenaufnahme die Veränderungen festgestellt werden. Wichtig ist hier, dass wirklich rechtzeitig ein Arzt aufgesucht wird, um schlimmere Auswirkungen doch noch verhindern zu können.